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Posts Tagged ‘Grundschöttel’

Amtliche Bekanntmachung vom 9.10.2009Die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs Nr. 60 zum Gewerbegebiet „Am Stork“ beginnt in den Herbstferien am Montag, den 19. Oktober 2009. Das hat die Stadtverwaltung über die „Amtlichen Bekanntmachungen“ in der Lokalzeitung veröffentlicht.

Die Offenlegung ist nach § 3 Abs. 2 BauGB gesetzlich vorgeschrieben und ist wesentlicher Bestandteil jedes Bauleitplanverfahrens. Sie stellt ein Element der Bürgerbeteiligung dar. Innerhalb einer festgelegten Frist kann nun jeder Bürger eine Stellungnahme zum Planentwurf einreichen, über die anschließend politisch entschieden werden muss.

Um was geht es jetzt?

Ungeachtet der politischen Diskussionen in den letzten Monaten beinhaltet der Entwurf weiterhin eine großflächige Waldrodung sowie die umstrittene Erschließung mit einer neuen Straße quer durch den Wald über einen Kreisel an der Schwelmer Straße (B 234). Die im Vorfeld der Kommunalwahl verkündeten Alternativen und Überlegungen zur Walderhaltung haben also keinen Eingang in die Planung gefunden. Es geht nach wie vor um den Entwurf, der vom Stadtentwicklungs- und Bauausschuss im April 2009 zur Offenlegung beschlossen wurde.

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Stork-Bildermix

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an einem herbstlichen Fotowettbewerb ein. Gesucht werden bis zum 2. November 2009 Natur- und Landschaftsaufnahmen vom Gebiet „Am Stork“ in der Stadt Wetter (Ruhr). Die besten Einsendungen werden mit Preisen belohnt. Der Wettbewerb richtet sich ausdrücklich auch an Hobby- und Freizeitfotografen.

Für die Jury konnten wir die vor Ort bekannten Fotografen Heinz Buyx (Fotokreis Wetter), Jürgen Theobald und Gregor Thier (Westfälische Rundschau/Westfalenpost) gewinnen.

Aktueller Hinweis: Die Jurysitzung wird im November stattfinden. Anschließend werden alle Teilnehmer benachrichtigt und die (Gewinner-)Fotos der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Norbert Schücke berichtete in einem kurzen bebilderten Beitrag in seinem persönlichen Blog (derzeit bei derwesten.de nicht mehr verfügbar) über diverse historische Fundstücke.

Funde N. Schücke

Fundstücke vom Stork (Foto: © N. Schücke)

Demnach hat er am Stork neben einigen Knochen u.a. einen steinzeitlichen Feuerstein und mehrere Keramikscherben aus dem 9. bis 13. Jahrhundert gefunden, was für die Siedlungsgeschichte im Raum Volmarstein äußerst interessant ist. Mittlerweile ist der Stork als Fundstelle beim LWL bekannt (www.lwl-archaeologie.de; zuständig für den Regierungsbezirk Arnsberg ist die Außenstelle Olpe).

Wir sind gespannt, was die archäologischen Denkmalpfleger noch über die Funde herausfinden und was die Ergebnisse für die Gewerbegebietsplanungen bedeuten.

[Update November 2009] Mit Schreiben vom 13. Oktober 2009 teilte „LWL–Archäologie für Westfalen“ mit, dass die Fragmente des Fundpunkts AKZ 4610,115 wissenschaftlich angesprochen wurden als:

  • 4 Wandstücke oxidierend gebrannte Irdenware, teilweise mit Bemalung Pingsdorfer Art,
  • 3 Wandstücke Irdenware Paffrather Art,
  • 1 Randstück und 1 Bandhenkelfragment Protosteinzeug,
  • 1 Feuersteinabschlag (Steinartefakt).

Die historisch interessanten Keramikfunde wurden dabei als hochmittelalterlich eingeordnet (siehe auch www.rheinische-keramik.de). Feuersteine wurden in der Steinzeit als Werkzeuge verwendet.

[Update Februar 2011] Die im Rahmen des Planverfahrens abgegebenen LWL-Stellungnahmen zu den Funden (bzw. zu einer eventuell vorhandenen hochmittelalterlichen Siedlungsstelle) wurden von der Stadtverwaltung für den zweiten Bebauungsplanentwurf aufgegriffen. Ausdrücklich wurde vermerkt, dass vor einer Bebauung insbesondere das südliche Plangebiet mit Baggersondagen zu untersuchen ist, ggf. im Zusammenhang mit Vorbereitungsarbeiten zur Erschließung.

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