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Posts Tagged ‘Landschaftsschutzgebiet’

Der Kreisverband Ennepe-Ruhr des Naturschutzbund Deutschland (NABU) hatte zu einer naturkundlich-historischen Exkursion durchs Landschaftsschutzgebiet „Silschede und Schmandbruch“ rund um den Stork in Wetter-Volmarstein eingeladen. Sie fand bei schönstem Frühlingswetter am Sonntag, den 18. April 2010 statt. Rund 30 Teilnehmer hatten sich um 10 Uhr am BBW-Parkplatz eingefunden, um die nächsten drei Stunden gemeinsam mit Vertretern der IG Stork mit Beobachtungen von Flora und Fauna und vielfältigen Informationen zur Landschaftsgeschichte zu verbringen.

NABU-Wandergruppe an der Dränke
Ein Teil der NABU-Wandergruppe an der Dränke (Foto: © IG Stork)

Zuerst ging es durch die Lindenallee „Auf den Jungen Eichen“ zur Dränke und dann über die Rinderweide zum angrenzenden Bauernhof, wo es Infos u.a. zur Tierhaltung, zur Obstwiese und zur Bewirtschaftung des Hofes gab. Anschließend machten wir Halt an einem Wintergetreide-Acker, in dem zum Schutz der Feldlerche (und einiger anderer Arten) mehrere „Lerchenfenster“ angelegt wurden.

Feldlerchenprojekt
Hinweisschild zu den „Lerchenfenstern“ im Acker „Vordere/Hintere Heide“ (Foto: © IG Stork)

Gegenüber konnten die Wanderer nicht nur die weite Aussicht auf den landwirtschaftlich geprägten Haßlinghauser Rücken und mehrere Feldhasen bewundern, sondern auch einen Quellsiepen mit Kopfweiden und begleitender Streuobstwiese, der als geschützter Landschaftsbestandteil eingetragen ist.

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Am Donnerstag, den 11. März 2010 traf der Rat der Stadt Wetter zur umstrittenen Gewerbegebietsplanung „Am Stork“ zwei Entscheidungen, die sich in den letzten Wochen bereits angekündigt hatten.

Ein kleiner Teil unserer Forderungen fand damit Eingang in lokalpolitische Entscheidungen. Der unsinnige und sozial wie ökologisch besonders schädliche Straßenbau quer durch die historische Lindenallee, direkt entlang des Berufsbildungswerks und dann mitten durch den Wald wurde endgültig verworfen. Außerdem ist 2010 keine Kreditaufnahme für die Erschließung mehr vorgesehen.

Damit ist die geplante Zerstörung des Landschaftsschutzgebiets im Bereich „Am Stork“ zwar noch nicht vom Tisch, aber die Planung muss geändert werden und der angepeilte Baubeginn ist auf 2011 oder später verschoben. – Für uns ein wichtiger Zwischenschritt und erster Erfolg.

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Am Dienstag, den 2. Februar 2010, tagte der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss der Stadt Wetter. Auf der Tagesordnung stand als Punkt 7 auch der Stork (Einladung inkl. Drucksache SBA 4/10, Protokoll).

Erschließungsvarianten Februar 2010Beraten wurde eine Beschlussvorlage der Verwaltung, in der es um die Erschließungsvarianten zum Bebauungsplanentwurf Nr. 60 ging, die Ende November 2009 vorgestellt worden waren. Die Verwaltung schlug dem Ausschuss vor, keine der drei untersuchten Varianten weiter zu verfolgen und stattdessen einfach an der „Ursprungsversion“ festzuhalten. Bislang war die Trassierung einer Lkw-tauglichen Erschließungsstraße von Norden aus geplant: über einen neuen 40-m-Kreisel an der Schwelmer Straße (B 234), quer durch die alte Allee am BBW, weiter über die „Vordere Heide“ und dann mitten durch den Wald.

Nach ausgiebiger Beratung und einem Änderungsantrag der SPD stimmten die Ausschussmitglieder dann aber mit erstaunlich deutlicher Mehrheit (11 Ja, 2 Nein, 1 Enthaltung) für die kürzeste Variante 1 übers bestehende Gewerbegebiet „Schöllinger Feld“ im Osten und damit gegen den Verwaltungsvorschlag, der nur noch durch die zwei Vertreterinnen von FDP und BfW unterstützt wurde. SPD, CDU, Grüne und UWW stimmten für die Änderung, wobei es bei den Grünen eine Enthaltung gab, die v.a. mit prinzipieller Ablehnung der Gesamtplanung und juristischen Bedenken begründet wurde. Und bei der SPD äußerte sich ein Ausschussmitglied in der Diskussion im Sinne der Verwaltung, verließ dann aber zwecks Wahrung des „Fraktionsfriedens“ zur Abstimmung den Sitzungssaal.

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