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Posts Tagged ‘Vordere Heide’

Am Samstag, den 2. Juni 2012 lädt der NABU Ennepe-Ruhr-Kreis zu einer Kräuterwanderung im Gebiet am Stork im Süden Volmarsteins ein. Die Natur- und Umweltpädagogin S. Stockermann wird diverse heimische Wildkräuter zeigen und Nutzungsmöglichkeiten erläutern. Bestimmte Pflanzen können von den Teilnehmern gepflückt, anschließend z.B. zu leckerem Wildkräuterpesto verarbeitet und noch vor Ort verkostet werden – ebenso wie bei der Wildkräuterwanderung 2009.

Treffpunkt ist um 11.00 Uhr der Parkplatz des Berufsbildungswerks (BBW), Am Grünewald, Wetter-Volmarstein. Die Veranstaltung wird etwa zweieinhalb Stunden dauern. Anmeldung ist nicht nötig, kommen Sie einfach vorbei. Bitte bringen Sie zum Sammeln eine kleine Tasche o.ä. sowie ein kleines Schneidbrett und ein Messer mit.

Interessierte können sich am Rande auch über den aktuellen Stand der Gewerbeplanungen „Am Stork“ und „Vordere Heide“ informieren. Der NABU bietet im Juni übrigens noch zwei weitere Exkursionen an.

Als Nachtrag hier ein paar Impressionen von der Wanderung:

Pflanzenerläuterung bei Oberberge, Wandergruppe am 2.6.2012
Pflanzenerläuterung am Stork im Bereich „Oberberge“ (Foto: © IG Stork)

Wildkräutersuche an der Vorderen Heide, Wanderung mit dem NABU am 2.6.2012
Wildkräutersuche im Bereich „Vordere Heide“ (Foto: © IG Stork)

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In der heutigen Ausgabe der Westfälischen Rundschau/Westfalenpost steht unter der Überschrift „Geplante Anbindung zum Stork geplatzt“ ein aufschlussreicher Artikel. Darin heißt es u.a.:

„Nun sind die Politiker gefragt. Sie müssen entscheiden, ob sie eine Rückkehr zur Ursprungsvariante (Anbindung über die Schwelmer Straße) für sinnvoll erachten oder auf das Gewerbegebiet komplett verzichten wollen.“

Aushang zur SBA-Sitzung am 29.11.2011 (PDF)Öffentlich diskutiert wird dies in der nächsten Sitzung des Stadtentwicklungs- und Bauausschusses am Dienstag, den 29. November 2011. Der Ausschuss tagt ab 17.00 Uhr im Veranstaltungszentrum der Sparkasse (Eingang gegenüber der Bushaltestelle am Bahnhof). Auf der Tagesordnung steht der Punkt fast direkt am Anfang. Besucher sind willkommen! Unseren Terminaushang (PDF-Datei) können Sie natürlich gerne vervielfältigen und verteilen.

Doch der Reihe nach. Was ist passiert? – Vor über eineinhalb Jahren hatte der Rat der Stadt Wetter nach umfangreichen Protesten und planungsrechtlichen Problemen beschlossen, das geplante Gewerbegebiet „Am Stork“ nicht, wie ursprünglich vorgesehen, von Norden aus mit einer neuen Straße quer durch den Wald, sondern von Osten aus über eine kurze Verlängerung der bestehenden Straße im Gewerbegebiet „Schöllinger Feld“ zu erschließen. Daraufhin wurde ein überarbeiteter, zweiter Bebauungsplanentwurf entwickelt. Die Bürgerbeteiligung dazu fand im Frühjahr 2011 statt.

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Kurzhinweis vorab [2. Juli 2011]: Der folgende Beitrag entspricht teilweise nicht mehr dem aktuellen Sachstand. Unter anderem stehen mittlerweile 7 Gebiete mit jeweils mind. 10 Hektar Fläche in der engeren Auswahl. Wir werden bald eine gesonderte Dokumentation zu diesem Thema veröffentlichen. Bis dahin empfehlen wir einen Blick in die Drucksache 39/11 mit Kartenanlage und in den WR/WP-Artikel „Großer Zank um Gewerbegebiete“.

Nun ist die Katze aus dem Sack. Die Lokalausgabe Wetter und Herdecke der Westfalenpost/Westfälischen Rundschau titelte in ihrer heutigen Ausgabe: „Vier weitere Gewerbeflächen machen Wachstum möglich“ (12. November 2010). In dem kurzen Artikel wird berichtet, dass der Regionalverband Ruhr (RVR) – das ist der ehemalige Kommunalverband Ruhrgebiet (KVR), der Zweckverband der kreisfreien Städte und Kreise – vier neue Groß-Gewerbegebietsflächen im Ennepe-Ruhr-Kreis ausgemacht habe. Die potentiellen Gewerbegebiete sind demnach jeweils über 25 Hektar groß und liegen in Witten, in Schwelm, in Wetter und im benachbarten Gevelsberg-Silschede. [Anm.: Im Presseartikel fehlte bei der Flächenangabe eine Null; richtig sind „über 250.000 Quadratmeter“ pro Gebiet. Insgesamt geht es im Kreisgebiet um mehr als 1.000.000 m², also um über einen Quadratkilometer neue Gewerbefläche.]

Bei der in Wetter anvisierten Fläche kann es sich eigentlich nur um das Gebiet „Am Stork“ zusammen mit den weiter nach Westen anschließenden und ebenfalls im Landschaftsschutzgebiet liegenden Flächen an der „Vorderen Heide“ handeln. Dies weiß, wer sich an die Überlegungen der Stadt Wetter erinnert, die es vor einigen Jahren im Rahmen der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP) gab. Damals wurden sie aus guten Gründen wieder verworfen.

Stork/Vordere Heide
„Am Stork“ und „Vordere Heide“ in Wetter (Karte: © OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-by-sa-2.0)

Am Stork plant die Stadt Wetter bereits die Ausweisung von gut 12 Hektar gewerblicher Baufläche. Die Aufstellung eines Bebauungsplans wurde Ende 2007 eingeleitet; das Verfahren ist noch nicht abgeschlossen. Die „Vordere Heide“ spielte in den dazugehörigen Beratungen vor Ort keine Rolle.

Entsprechende Gerüchte über aktuelle Vorhaben zur Ausdehnung des bislang „nur“ kommunal geplanten Gebiets „Am Stork“ in Form eines städteübergreifend organisierten und mehr als doppelt so großen interkommunalen Gewerbegebiets kursieren allerdings schon länger. Sie wurden u.a. bei unserer Wanderung mit dem NABU thematisiert. Wir waren also vorgewarnt und haben daher auch die wenigen öffentlich vorliegenden Informationen aufmerksam verfolgt.

Wald und Felder am Stork im Sommer
Am Stork im Sommer 2010 – Große Teile des abgebildeten Bereichs (Wald und Felder) sollen nach bisherigem Planungsstand der Stadt Wetter Gewerbegebiet werden; etwas oberhalb der Bildmitte soll quer eine Erschließungsstraße gebaut werden. Die „Vordere Heide“ befindet sich links außerhalb des Bildrands. (Foto: © IG Stork)

Hintergründe

Hintergrund des heutigen Presseberichts dürfte die 2009 eingeleitete Erstellung eines Konzepts zur Interkommunalen Gewerbegebietsentwicklung im Ennepe-Ruhr-Kreis seitens des Regionalverbands Ruhr (RVR) und des EN-Kreises sein.

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