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An einem alten, heute kaum noch begangenen Wirtschaftsweg im Wald am Stork befindet sich ein ehemaliger Kohlenmeilerplatz, der im Unterschied zu vergleichbaren Standorten in der Region jedoch nicht in den amtlichen Kartenwerken eingezeichnet ist.

Meilerplatte Stork 1
Ehemaliger Kohlenmeilerstandort am Stork (Foto: © IG Stork)

Im vergangenen Jahrtausend stellten hier Köhler aus Holz Holzkohle her. Zuletzt geschah das vermutlich im 19. Jahrhundert, als in der frühindustriellen Eisenverhüttung und -verarbeitung statt Holzkohle immer mehr Steinkohle eingesetzt wurde. In unserer Gegend wurde das Ende des meist von Kleinbauern nebenbei betriebenen Köhlereihandwerks v.a. durch den technischen Fortschritt im Steinkohlebergbau, durch den enormen „Kohlehunger“ des Ruhrgebiets und durch die Entwicklung des Eisenbahnwesens beschleunigt.

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Verdeutlichung der ebenen Meilerplatte im Gelände, links außerhalb des Bildrandes befindet sich ein Quellbereich (Foto: © IG Stork)

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Der Waldbestand am Stork zeichnet sich vor allem durch Strukturreichtum aus.

Es handelt sich vorwiegend um lebensraumtypischen Buchen-Eichen-Laubmischwald. Es gibt sowohl lichte Altholzbestände mit markanten Einzelbäumen und hohem Unterwuchsanteil als auch artenreiche jüngere Bestände und einen kleineren Bereich mit Fichten. Im Wald liegen die Quellen des Berger Baches. Höhlenbäume und Totholz kommen reichlich vor, was insbesondere für Vögel und Fledermäuse günstig ist.

Vordere Heide Eiche
Alte Eiche „Vordere Heide/Auf den Jungen Eichen“ (Foto: © Stefan Keller)

Durch den Wald am BBW führt von Nord nach Süd ein regelmäßig von Spaziergängern genutzter Weg, an den seitlich weniger begangene Trampelpfade anschließen. Auch die Harkortsche Kohlenbahn verläuft hier im Schatten der Bäume. Etwas versteckt liegt im Wald zudem ein alter Kohlenmeilerplatz. Das zum Teil sehr dichte Unterholz verhindert allzu starke menschliche Störungen. Diese sind somit quasi von selbst auf die vorhandenen Waldwege begrenzt.

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